Pesto Rosso (vegetarisch/vegan)

Pesto als Nudelsoße zum Abendessen auszuwählen, ist ein bisschen wie WMF-Töpfe zu kaufen: ohne viel nachzudenken bekommt man ein solides, leicht überteuertes Produkt ohne dass man Gefahr läuft für diese Entscheidung kritisiert zu werden.

Gibt’s überhaupt jemanden, der Pesto nicht liebt? Mein liebstes ist ein lacto-vegetarisches rotes, das die Würze getrockneter Tomaten und geriebenen Parmesans kombiniert. Mit einer Pinien- und Cashewkernbasis wird’s perfekt. Leider sind genau diese Zutaten recht hochpreisig und deswegen schmecken mir die übliche Kauf-Pestos, mit viel Tomatenmark oder Kartoffeln als Füllmenge, überhaupt nicht. Um in Zeiten knapper Kassen nicht auf dieses Pesto nach dem Vorbild des Alnatura Pesto rosso zu verzichten,  ist folgendes Rezept entstanden.

Zutaten

  • 1 Glas Tomaten, getrocknet in Öl (ca. 180g Abtropfgewicht)
  • 50-150ml Olivenöl
  • 80g Cashewbruch
  • 60g Pinienkerne (oder geschälte Mandeln)
  • 1 EL Butter/Margarine
  • 200g Tomatenmark
  • 90g Parmesan (vegan: Basilikumtofu + 4 TL Sojasoße)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 40g Basilikum, frisch (ersatzweise TK)
  • 2 EL Apfelessig
  • Salz

Zubereitung

Die Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen, das Öl auffangen und mit Olivenöl auf 150ml auffüllen.

Die Cashew- und Pinienkerne in eine kleine Pfanne geben und mit der Butter/Margarine unter ständigem Rühren gleichmäßig braun rösten. Die Kerne abkühlen lassen.

Währenddessen den Basilikum waschen und fein hacken (in meinem Mixer wird das nicht fein genug). Die lauwarmen Kerne mit allen anderen Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren.

Mit Salz abschmecken, lieber etwas überwürzen.  In Gläser abfüllen.

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2 Gedanken zu “Pesto Rosso (vegetarisch/vegan)

    1. Servus! Naja, ich hab schon Pesto mit Sardellen oder mit Speck gesehen und ich bin mir auch keiner formalen Definition bewusst, die nicht-vegetarische Pesto ausschließt. Hier im Blog soll das einfach die streng-vegetarischen (ugs. veganen) Rezepte von den ovo-lacto vegetarischen abgrenzen. Ich empfehle Dir, das mal nachzumachen und nicht nur zu gucken 😉! Es ist wirklich eine würzige Geschmacksexplosion. Grüße zurück.

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